Verband der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Satzung des Verbandes der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland e.V.
(Konferenz der Fachbereiche Pharmazie)

vom 7. November 1980, zuletzt geändert am 23.09.2014  Satzung als PDF (als PDF)

§ 1
Name und Sitz

1)      Der Verband führt den Namen „Verband der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland e. V“ und bildet die Konferenz der Fachbereiche Pharmazie

2)      Der Verband hat seinen Sitz in Bonn.

3)      Der Verband ist im Vereinsregister eingetragen.

 

§ 2
Zweck des Verbandes

Zweck des Verbandes ist die Beratung und Abstimmung über Fragen der pharmazeutischen Forschung und Lehre von universitätsübergreifender Bedeutung sowie die Vertretung der Hochschulpharmazie in der Öffentlichkeit und Politik.

 

§ 3
Mitglieder, Standorte

1)      Mitglieder des Verbandes können öffentlich bedienstete Professoren/innen werden, die an pharmazeutischen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik Deutschland hauptamtlich tätig sind. An anderen Hochschulinstituten in der Bundesrepublik tätige Professoren/innen können Mitglied werden, sofern sie sich in der Lehre überwiegend der Ausbildung von Pharmaziestudierenden widmen.

2)      Für die Mitgliedschaft bedarf es des Eintritts in den Verband. Die Eintrittserklärung ist schriftlich abzugeben.

3)      Über die Aufnahme und über Sonderfälle, die nicht durch den Absatz 1 erfasst sind, entscheidet die Mitgliederversammlung.

4)      Als Standort gilt eine Universität, an der gemäß Approbationsordnung für Apotheker Pharmazie bis zum universitären Abschluss studiert werden kann.

 

§ 4
Beendigung der Mitgliedschaft

1)      Die Mitgliedschaft erlischt
         a) durch Tod
         b) durch Austritt
         c) mit dem Ausscheiden aus dem Amt oder Beschäftigungsverhältnis
         d) durch Streichung

2)      Der Austritt ist dem/der Vorsitzenden schriftlich mitzuteilen.

3)      Die Mitgliedschaft kann nach dem Ausscheiden aus dem Amt oder Beschäftigungsverhältnis auf Antrag bestehen bleiben.

4)      Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied mit zwei laufenden Jahresbeiträgen im Rückstand ist und diesen Betrag auch nach schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten entrichtet.

 

§ 5
Mitgliedsbeitrag

1)      Es ist ein Mitgliedsbeitrag zu leisten.

2)      Seine Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.

3)      Der Beitrag ist jährlich im ersten Quartal zu zahlen und für das Eintrittsjahr voll zu entrichten.

4)      Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

§ 6
Organe des Verbandes

Die Organe des Verbandes sind
         a)   der Vorstand
         b)   der Beirat
         c)   die Mitgliederversammlung.

 

§ 7
Aufgaben der Mitgliederversammlung

1)      Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des/der Vorsitzenden entgegen, berät über fachpolitische Fragen und nimmt Stellung zur Tätigkeit von Vorstand, Beirat und Ausbildungskommission.

2)      Die Mitgliederversammlung beschließt über Änderungen der Satzung und des Zwecks des Verbandes sowie seine Auflösung.

3)      Die Mitgliederversammlung wählt die/den Vorsitzende/n, die/den stellv. Vorsitzende/n und den Beirat. Die Fächer „Pharmazeutische Chemie“, „Pharmazeutische Biologie“, „Pharmazeutische Technologie“, „Pharmakologie und Toxikologie“, „Klinische Pharmazie“ und „Geschichte der Pharmazie“ sollen im Vorstand oder Beirat vertreten sein. Vorsitzende/r und stellvertretende/r Vorsitzende/r sollen verschiedenen Fachrichtungen angehören.

4)      Ist nach der Vorstandswahl ein Fach sowohl im Vorstand wie im Beirat vertreten, verliert das Mitglied im Beirat aus diesem Fach sein Mandat. Ist ein Fach weder im Beirat noch im Vorstand vertreten, ist ein Vertreter dieses Faches als Mitglied in den Beirat zu wählen.

5)      Ist ein/e Vertreter/in eines bestimmten Faches in den Beirat oder eine andere Kommission zu wählen, steht das Recht, Kandidatenvorschläge zu machen, dem Fach zu, aus dem ein Mitglied zu wählen ist. Wahlberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder. Wird im ersten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, folgt ein zweiter Wahlgang über einen zweiten Wahlvorschlag. Wird auch für den zweiten Wahlgang nicht die erforderliche Mehrheit erreicht, ist jedes Mitglied vorschlagsberechtigt.

6)      Die Amtszeit der Mitglieder des Vorstandes oder Beirates beginnt an dem Monatsersten, der auf den 30. Tag nach der Wahl folgt. Bis zu diesem Zeitpunkt bleiben die bisherigen Mandatsträger im Amt.

 

§ 8
Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist einzuberufen,

  1. wenn es das Interesse des Verbandes erfordert, jedoch mindestens im Abstand von einem Jahr oder

b)   wenn mindestens 20 % der Mitglieder eine Einberufung schriftlich beantragen.

 

§ 9
Formen der Einberufung der Mitgliederversammlung

1)      Die Mitgliederversammlung ist vom/von der Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen einzuberufen.

2)      Die Tagesordnung soll zusammen mit der schriftlichen Einladung bekannt gemacht werden. Sie muss jedoch mindestens zwei Wochen vor dem Zusammentritt des jeweiligen Organs zugesandt werden.

 

§ 10
Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung

1)      Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Standorte vertreten ist.

2)      War eine Mitgliederversammlung nach Abs. 1 nicht beschlussfähig, so ist, wenn der Zweck es erfordert, vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Standorte beschlussfähig.

 


§ 11
Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1)      Bei Abstimmungen hat jeder Standort fünf Stimmen.

2)      Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag eines Stimmberechtigten ist schriftlich und geheim abzustimmen.

3)      Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen.

4)      Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder erforderlich.

5)      Zur Beschlussfassung über die Änderung des Zweckes oder die Auflösung des Verbandes ist eine Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

§ 12
Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

1)      Über die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom/von der Versammlungsleiter/in und vom/von der Protokollführer/in zu unterschreiben ist.

2)      Eine Kopie der Niederschrift ist innerhalb von vier Wochen allen Mitgliedern zuzuleiten.

3)      Die Beratungen und die Niederschriften über die Versammlungen sind vertraulich.

 

§ 13
Der Vorstand

1)      Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden und dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, der/die zugleich Schriftführer/in ist.

2)      Jedes Vorstandsmitglied kann alleine den Verband gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

3)      Der/die Vorsitzende führt die Geschäfte des Verbandes. Er/sie lädt zu den Sitzungen ein und führt den Vorsitz in den Organen. Er/sie führt die Beschlüsse der Organe aus.

4)      Der/die Vorsitzende kann zu einzelnen Tagesordnungspunkten der Sitzungen und Versammlungen aller Organe des Verbandes auch Personen einladen, die nicht Mitglieder des Verbandes sind (Gäste). Gäste sind nicht stimmberechtigt.

5)      a)   Der/die Vorsitzende wird auf die Dauer von zwei Jahren bestellt. Wiederwahl ist        möglich.

         b)   Der/die stellvertretende Vorsitzende wird auf die Dauer von zwei Jahren bestellt.       Wiederwahl ist möglich.

 


§ 14
Wahl des/der Vorsitzenden und des/der stellvertretenden Vorsitzenden

1)      Zum/zur Vorsitzenden und zum/zur stellvertretenden Vorsitzenden (Vorstand) ist jedes Mitglied des Verbandes bestellbar.

2)      Die Wahl erfolgt in getrennten, geheimen Wahrverfahren.

3)      Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint. Erreicht kein Vorschlag die erforderliche Mehrheit, muss die Wahl wiederholt werden. Wird auch mit ihr keine Entscheidung herbeigeführt, so ist eine Stichwahl zwischen den Kandidaten mit den beiden höchsten Stimmenzahlen durchzuführen.

4)      Der/die Gewählte ist unmittelbar nach der Wahl zu fragen, ob er/sie die Wahl annimmt.

 

§ 15
Beirat

1)      Der Beirat besteht aus vier Mitgliedern, die auf die Dauer von vier Jahren aus der Gruppe der Mitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Er unterstützt den Vorstand bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

2)      Der Beirat wird vom/von der Vorsitzenden oder vom/von der stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder durch E-Mail mit einer Frist von mindestens einer Woche einberufen. Der formellen Mitteilung einer Tagesordnung bedarf es nicht.

3)      Der Vorstand hat das Recht, an den Sitzungen des Beirates mit Rede- und Stimmrecht teilzunehmen. Der Beirat bildet sein Votum durch Mehrheitsbeschluss.

4)      Über die Beiratssitzungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem/der jeweiligen Versammlungsleiter/in zu unterzeichnen ist.

 

§ 16
Ausbildungskommission

1)      Bildet der Verband eine Ausbildungskommission, gehören dieser sechs Mitglieder an. Die Fächer „Pharmazeutische Biologie“, „Pharmazeutische Chemie“, „Pharmazeutische Technologie“, „Pharmakologie und Toxikologie“, „Klinische Pharmazie“ und „Geschichte der Pharmazie“ sollen durch je ein Mitglied vertreten sein. Die/der  Vorsitzende des Verbandes ist als Vorsitzende/r der Ausbildungskommission Mitglied ohne Stimmrecht. Er/sie kann auf die Mitgliedschaft verzichten.

2)      Die Ausbildungskommission erarbeitet in Fragen der Ausbildung von Pharmaziestudierenden Vorschläge für die Mitgliederversammlung und nimmt in dringenden Fällen allein Stellung.

3)      Die Vorschriften des § 7 Abs. 6, des § 9 Abs. 1 und des § 12 gelten sinngemäß. Die Ladungsfrist kann in dringenden Fällen auf eine Woche verkürzt werden. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Wiederwahl ist möglich.

 


§ 17
Steuerrechtliche Vorschriften

1)      Der Verband ist selbstlos tätig, er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

2)      Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes.

3)      Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbandes fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4)      Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Verbandes an die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft.

 

 

Prof. Dr. Bernd Clement
Vorsitzender des Verbandes der Professoren an Pharmazeutischen Hochschulinstituten
in der Bundesrepublik Deutschland e. V. (Konferenz der Fachbereiche Pharmazie)

Impressum | Kontakt | © dr (2008) Verband der Pharmazeutischen Hochschullehrer- letzte Änderung am: 29.08.2019