Presseartikel 2020

CAU-News vom 24.08.2020


Nebenwirkungen bei der Behandlung von Gehirntumoren verringern

Interdisziplinäres Forschungsteam der Uni Kiel entwickelt spezielle Materialstruktur für eine gezieltere Freisetzung von Wirkstoffen

Glioblastome gehören zu den aggressivsten Gehirntumoren bei Erwachsenen. Durch ihr schnelles Wachstum und ihre Verschiedenartigkeit sind Glioblastome schwer zu behandeln. Operativ lassen sich die bösartigen Tumore in der Regel nicht vollständig oder dauerhaft entfernen. Im Anschluss folgt daher eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie, die allerdings mit Nebenwirkungen auf den gesamten menschlichen Körper verbunden sein kann. Als mögliche Alternative werden daher sogenannte lokale Therapieansätze erforscht. Diese wirken nicht systemisch, sondern setzen medizinische Wirkstoffe in geringer Konzentration gezielt dort frei, wo sie tatsächlich benötigt werden. Dies kann dabei helfen, den gesamten Körper zu entlasten und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Gesamter Artikel: https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/189-glioblastom