Presseartikel 2020

CAU-News vom 14.12.2020 sowie Artikel in den Kieler Nachrichten vom 23.12.2020


Wie die Gräser das Meer eroberten

CAU-Forschungsteam beschreibt am Beispiel des heimischen Seegrases Zostera marina zentrale Anpassungsmechanismen der Samenpflanzen an das Leben im Meer

Vor etwa 140 Millionen Jahren gelang es einigen Landpflanzen, sich an ein Leben im Meer anzupassen. Diese heute aus rund 60 Arten bestehende Gruppe der Seegräser ist weltweit Bestandteil wichtiger Küstenökosysteme und liefert zahlreichen Meereslebewesen Nahrung und Lebensraum. Durch die intensive menschliche Nutzung der Küsten sind Seegraswiesen allerdings stark bedroht. Um sie künftig besser schützen zu können, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an einem besseren Verständnis der grundlegenden Lebensprozesse dieser Pflanzen. Ein Forschungsteam um Professorin Birgit Classen aus der Abteilung für Pharmazeutische Biologie am Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat nun neue Erkenntnisse über die Mechanismen vorgelegt, mit denen sich die Seegräser im Laufe der Evolution an ihren Lebensraum angepasst haben.

Gesamter Artikel in CAU-News und in den Kieler Nachrichten

CAU-News vom 24.08.2020


Nebenwirkungen bei der Behandlung von Gehirntumoren verringern

Interdisziplinäres Forschungsteam der Uni Kiel entwickelt spezielle Materialstruktur für eine gezieltere Freisetzung von Wirkstoffen

Glioblastome gehören zu den aggressivsten Gehirntumoren bei Erwachsenen. Durch ihr schnelles Wachstum und ihre Verschiedenartigkeit sind Glioblastome schwer zu behandeln. Operativ lassen sich die bösartigen Tumore in der Regel nicht vollständig oder dauerhaft entfernen. Im Anschluss folgt daher eine kombinierte Strahlen- und Chemotherapie, die allerdings mit Nebenwirkungen auf den gesamten menschlichen Körper verbunden sein kann. Als mögliche Alternative werden daher sogenannte lokale Therapieansätze erforscht. Diese wirken nicht systemisch, sondern setzen medizinische Wirkstoffe in geringer Konzentration gezielt dort frei, wo sie tatsächlich benötigt werden. Dies kann dabei helfen, den gesamten Körper zu entlasten und Nebenwirkungen zu reduzieren.

Gesamter Artikel: https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/189-glioblastom