Presse-Artikel 2006

Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 19 vom 11.5.2006

 

Universität Kiel - Pharmazeutisches Institut bestens modernisiert
 

 

Artikel im Kieler Express vom 10.05.2006

 

Der lange Weg zu besseren Bedingungen - Neues Pharmazie-Gebäude eingeweiht
 

 

Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 18 vom 04.05.2006 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

 

Schlüsselübergabe nach Großrenovierung
 

Christiane Berg,Kiel /Circa160 »der Kieler Pharmazie besonders verbundene «Gäste konnte Professor Dr. Bernd Clement, Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts, am 28.April »nach drei Jahren Dreck und Staub« zur Schlüsselübergabe und offiziellen Einweihung der erneuerten Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie begrüßen.

Gesamter Artikel
 

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 15.02.2005


Pharmazie der Kieler Universität bezieht modernisiertes Laborgebäude
 

Das bedeutet, dass nicht nur der Komfort und die Möglichkeiten des Instituts steigen, sondern auch die Sicherheit. Ein neues Neutralisationsgerät zum Beispiel sorgt im Keller nun dafür, dass schädliche Substanzen fachgerecht neutralisiert werden können. "Vom Schreibtisch bis zu den Lüftungsanlagen ist die Einrichtung nun auf dem modernsten und umwelttechnisch aktuellsten Stand – Bedingungen, die unsere Stellung in der Forschung und Lehre stärken", fasst Clement die neue Situation zusammen.

Für den Professor erfüllt sich mit dem Umzug auch ein Traum, an dessen Verwirklichung er lange gearbeitet hat. Zwischen dem ersten Vorschlag und der Sanierung des Instituts liegen mittlerweile zehn Jahre – den Durchbruch konnte Clement im Rahmen von Bleibeverhandlungen erzielen. Hätte man ihm dabei die Sanierung nicht zugesichert, wäre er dem Ruf an eine andere Universität gefolgt. Insgesamt kostet die Umgestaltung des Instituts 8,6 Millionen Euro, etwa die Hälfte hiervon sind in den Umbau des ersten Gebäudes geflossen, vom dem lediglich die Außenwände und das Treppenhaus erhalten blieben. Mit dem Rest des Geldes wird nun der benachbarte Altbau, das Klinkergebäude direkt an der Gutenbergstraße, saniert. Die Einweihung des gesamten umgebauten Pharmaziekomplexes ist für Ende dieses Jahres geplant.

Von Oliver Stenzel
 

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 29.04.2006

 

Forschung ohne Naserümpfen

Kiel – Nach fast dreijähriger Bauzeit und Investitionen von 8,7 Millionen Euro hat gestern Wissenschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) das komplett sanierte und technisch auf modernsten Stand gebrachte Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie an der Ecke Gutenbergstraße/Westring seiner Bestimmung übergeben.
Jahrzehnte währende Missstände, besonders im Laborbereich, gehören damit endlich der Vergangenheit an. Schon als Prof. Bernd Clement 1990 seinen Ruf an die Uni Kiel annahm, wurde ihm die Modernisierung von Räumlichkeiten und Technik des Instituts hoch und heilig versprochen. Nach einer langen Reihe von Vertröstungen dauerte es aber schließlich bis 2001, ehe tatsächlich verbindliche Pläne auf den Tisch kamen. Die seien dann immerhin wenig später tatsächlich Stück um Stück verwirklicht worden, betonte Clement gestern.
Herausgekommen ist nach den Worten des Institutsdirektors "ein Gebäude, das sich sehen lassen kann". Damit meinte er nicht nur die modernisierte und aufgehübschte Fassade, sondern vor allem auch das Innenleben des Hauses, das vor Beginn der Umbauarbeiten mit infernalischem Gestank nach faulen Eiern als Heimstatt steten Naserümpfens galt.
 
Modernisiertes Laborgebäude
Britta Gerig, Diplom Pharmazeutin und Apothekerin, erläuterte Minister Austermann beim Eröffnungsrundgang ihre Versuche in einem der völlig modernisierten Laborräume. Foto JKK

Massive Aufwendungen für Abluft- und Filtertechnik gewährleisten nun, dass in den seit 1934 von der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie genutzten Räumlichkeiten rundum geruchsneutral geforscht und experimentiert werden kann. Prorektor Prof. Gerhard Fouquet würdigte das als Beispiel für beste Zusammenarbeit mit dem Land, das diese Millionen-Investition in Ermangelung von Bundesmitteln ganz allein geschultert hat.

Auf die Schultern klopfen mochte sich Minister Austermann deshalb aber nicht. Vielmehr räumte er ein, dass die unter Regie des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein (GMSH) vonstatten gegangene Realisierung dieses Vorhabens "viel zu lange gedauert hat". Umso löblicher sei es, dass die Kieler Pharmazie trotz der Unzulänglichkeiten und zahlreicher Hemmnisse während der Bauzeit ihr hervorragendes Niveau gehalten habe.

Von Martin Geist