Presse-Artikel 2014


Kieler Forschende entdecken wichtigen Transportmechanismus im Malaria-Erreger - Artikel in den Kieler Nachrichten vom 11.2.2014


Ein Forschungsteam der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) hat zusammen mit Kolleginnen und Kollegen des Bernhard-Nocht-Institutes für Tropenmedizin einen seit Jahrzehnten gesuchten Milchsäure-Transporter im Malaria-Erreger identifiziert. Ähnlich einem menschlichen Muskel, der bei andauernder Anstrengung übersäuert, scheidet auch der Parasit Milchsäure als Abfallprodukt aus. Bisher war nicht bekannt, wie genau der Milchsäure-Transport im Erreger funktioniert. Die aktuellen Forschungsergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für zukünftige Malariamedikamente. Die Ergebnisse werden in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
 

Das erfolgreiche Forschungsteam von der CAU
Foto: Tebke Böschen, Uni KielFoto: Tebke Böschen, Uni KielFoto: Das erfolgreiche Forschungsteam von der CAU entdeckte den Milchsäure-Transporter
(v.l.n.r.): Janis Rambow, Julia Holm-Bertelsen, Binghua Wu und Eric Beitz.  
Foto: Tebke Böschen, Uni Kiel


Pressemitteilung Uni-Kiel
 

Forscher entdecken Krebs-Mittel - Artikel in den Kieler Nachrichten vom 5.9.2014


Wissenschaftler der Kieler Uni sind bei der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Krebs einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Das Team um Prof. Bernd Clement hat eine Substanz gefunden, die in wenigen Jahren vielen Menschen das Leben retten könnte. Der Direktor des Pharmazeutischen Instituts spricht von einer "Zufallsentdeckung", die zu immer besseren Derivaten weiterentwickelt wurde.

Prof. Dr. Benrd Clement
Foto: Prof. Dr. Bernd Clement, Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts
an der Christian-Albrechts-Universität, Lehrstuhl für Pharmazeutische/Medizinische Chemie.

 

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Presse-Artikel 2013

Pressemitteilung der Firma Leukocare vom 28.10.2013


Innovative Influenza A vaccine formulation increases stability and provides new options for production and storage


Data presented during the 7th Vaccine & ISV congress in Sitges1, Spain offers new opportunities for the development and production of more stable vaccines which can be spray dried, terminally sterilized and handled at higher ambient temperatures.

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Presse-Artikel 2012

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 13.09.2012


Pharmazie: Erfolg im Ranking sind kein Zufall


Hoher Stellenwert der Lehre und gute Studienbedingungen führen zu Zufriedenheitsrekord unter den Studierenden

Kiel. Rankings sind meist nicht umstritten. Wenn aber die Pharmazie der Uni Kiel bei Hochschul-Hitparaden immer wieder ganz vorn landet, muss das Gründe haben. Ganz offensichtlich stimmt es bei den Pharmazeuten baulich, technisch und auch menschlich. Zudem verfolgt das Institut ein Konzept, das den wert der Lehre lobt.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung vom 28.06.2012


Examensball in Kiel

Studienabschied mit Blick auf die Förde


Endlich durften auch wir Kieler Pharmaziestudenten am 26. Mai 2012 unser durchgestandenes zweites Staatsexamen mit all unseren Famielein, Freunden, Kommilitonen und Professoren im schönen Kieler Schloss feiern, und damit auch den Abschluss des Studiums.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 07.06.2012


Spitzenreiter im Fach Pharmazie


Kiel. Das Pharmazeutische Institut der Christian-Albrechts- Universität zu Kiel (CAU) schneidet bei den Staatsexamensprüfungen wiederholt sehr erfolgreich ab. Bei den Prüflingen, die insgesamt 360 Multiple-Choice-Fragen aus vier Fächern beantworten müssen, bestehen in Kiel nur 6,8 Prozent in einem oder mehr von vier Fächern nicht. Damit liegt die Durchfallquote deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 19,1 Prozent – und das seit Jahren. Studierende des Faches Pharmazie absolvieren das 1. Staatsexamen nach Abschluss des Grundstudiums, in der Regel frühestens nach vier Semestern. Es ist der erste von insgesamt drei Prüfungsabschnitten des Studienganges und findet an allen 21 Pharmaziestandorten in Deutschland einheitlich zur selben Zeit statt. KN

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Hochschulranking Pharmazie - Uni Kiel ist Favorit (DAZ online, 2.5.2012)


 

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Wo studiert am am besten Pharmazie
Foto: ABDA

 

Berlin - Die Christian-Albrecht-Universität Kiel hat die zufriedensten Pharmazie-studierenden Deutschlands. Im aktuell erschienenen Hochschulranking der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ wurden 22 deutsche Universitäten vom „Centrum für Hochschulentwicklung“ (CHE) auf ihre Studienqualität untersucht. Dabei flossen sowohl die subjektiven Meinungen von Studenten und Professoren, als auch die objektive Analyse von Fakten in die Ergebnisse ein.

Quelle und gesamter Artikel: DAZ.online
 

Pharmazeutische Technologie Kielforscht im BMBF-Verbund an mukosaler Vakzinierung (1.2.2012)

 

BMBF-Projekt PeTrA soll Verabreichung von Biotherapeutika patientenverträglicher machen


Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten interdisziplinären Forschungsprojekts PeTrA* ist es, Spritzen in der Biotherapie, zum Beispiel in der Krebs-Immuntherapie, überflüssig zu machen durch die Entwicklung von Formulierungen für Sprays und Tabletten, unter anderem durch innovative biofunktionelle Polymere. Die Verabreichung von Biotherapeutika soll so vereinfacht und ihre Bioverfügbarkeit verbessert werden.

Quelle: bionity.com

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Presse-Artikel 2011

Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung, Jahrgang 156, Ausgabe 47 vom 24.11.2011


5.Galenus-Technologie-Preis verliehen


Zum 5. Mal verlieh die Galenus-Privatstiftung am 10.November 2011 im Wiener Palais Liechtenstein den mit 5000 EURO dotierten Galenus- Technologie- Preis, der an die Kieler Technologin Dr. Regina Scherließ für ihre Arbeit „Trockenpulverformulierungen zur mukosalen Vakzinierung“ vergeben wurde.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 11.05.2011


"Forschung für unsere Gesundheit": Vortragsreihe beginnt heute


Professorenschaft des Pharmazeutischen Instituts der CAU will Bürgern aktuelle Trends und Forschungsergebnisse näherbringen.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 16.04.2011


Apotheker genießen einen guten Ruf


Wer als Apotheker arbeiten möchte, braucht einmal gute Noten - ansonsten wird es schwer, einen Studienplatz zu finden.

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Artikel in den Kieler Nachrichten (Unizeit Nr. 65) vom 9.4.2011

 

Sprühen statt pieksen
 

Die Nase verfügt über ein gut ausgeprägtes Immunsystem. Sie ist daher ein ideales Ziel für neue Impfstrategien. Dr. Regina Scherließ erarbeitet die technologischen Grundlagen.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung, Jahrgang 151, Ausgabe 2 vom 13.01.2011

 

Auszeichnung für Dr. Regina Scherließ


Bei der 21. "Drug Delivery to the Lungs" (DDL)-Konferenz, die vom 8. bis 10. Dezember im schottischen Edinburgh stattfand, wurde Dr. Regina Scherließ, Kiel, mit dem "Pat-Burnell-New-Investigator-Award" ausgezeichnet. Sie erhielt den Preis für die herausragende wissenschaftliche Arbeit sowie ihre exzellente Präsentation über den Vergleich von In-vitro-Methoden zur Bestimmung der Deposition einer Trockenpulverformulierung eiens Proteins als Modellantigen bei nasaler Applikation.

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Presse-Artikel 2010

Artikel in der Deutsche Apotheker Zeitung, Jahrgang 10, Ausgabe 32 vom 12.08.2010

 

Highlight im Norden - die Pharmazie an der Universität Kiel


Kiel ist der nördlichste Studienort für Pharmazie in Deutschland. Durch seine geografische Randlage gerät es manchmal aus dem Blickfeld, doch die Pharmazie in der schleswigholsteinischen Landeshauptstadt hat viel zu bieten und glänzt in Hochschulvergleichen mit hervorragenden Bewertungen. Nach der grundlegenden Modernisierung einiger Gebäude und mit vergrößerter Zahl an Studienplätzen präsentiert sich Kiel seit einigen Jahren als noch attraktiverer Studienort für Pharmazie.

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Life Science Nord 4/2010


"Wenn der Knochen entzündet ist…"


Die Kieler Pharmazeutische Technologie entwickelt gemeinsamen mit Medizinern des UK-SH/Lübeck ein Knochenmodel zur Simulation der Wirkstoffreigabe und Lokalisation des Wirkstoffes im Knochen. Das Projekt ist Bestandteil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes MISSinG.

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Presse-Artikel 2009

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 16.07.2009

 

Kombiniert Naturwissenschaften mit Heilberuf: Pharmazie

Prof. Dr. Bernd Clement

Mehr als 60 Studiengänge hat derzeit die Universität Kiel im Angebot. Doch welches Fach ist für wen das richtige? Antworten gibt Professor Bernd Clement, Direktor des Pharmazeutischen Institutes.


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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 06.05.2009

 

Im Uni-Ranking gut abgeschnitten


Kiel/Lübeck – Zum Teil sehr gute Noten erhalten die schleswig-holsteinischen Hochschulen im jüngsten Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE).
Ganz nach vorn katapultierte sich die Kieler Sportwissenschaft. Gemeinsam mit den Unis Jena, Pots- d am und Tübingen liegt Kiel an der Spitze. Gute bis sehr gute Noten gab es für die Kieler Geowissenschaften, Pharmazie, Zahnmedizin und das Lehramt Geografie. Der Medizinstudiengang an der Uni Lübeck landet im vierten Jahr in Folge auf dem Spitzenplatz. Bewertet wurden in dem renommierten Uni-Ranking die Studiensituation, die Betreuung, die Bettausstattung, die wissenschaftlichen Veröffentlichungen und die Forschungsreputation der Universität. Auch die Lübecker Studiengänge Informatik und Molecular Life Science schnitten gut ab und kamen unter die ersten Zehn.
Freude herrschte auch an der FH Flensburg, die dreimal Top-Noten erhielt. Die genauen Ergebnisse für alle Universitäten und Fachhochschulen erscheinen heute im neuen "Zeit"-Studienführer. klü

 

Artikel in Palas® Particular Januar 2009

 

Messung Pharmazeutischer Aerosole mit Inas
 

Neues Palas® Produkt wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern am Pharmazeutischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel entwickelt.

Eine Studie des Pharmazeutischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigt, dass mit dem auf der Grundlage des Weißlicht-Aerosolspektrometersystems welas® entwickelten Inas Systems von Palas® die Partikelgrößenverteilung pharmazeutischer Aerosole zuverlässig und schnell bestimmt werden kann.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 12.3.2009Artikel - Kieler Nachrichten vom 07.02.2009

 

Pflanzlich ist nicht immer harmlos
 

Teuer und oft gefährlich - Prof. Susanne Alban warnt vor falschen Erwartungen an Nahrungsergänzungsmittel

Kiel - Vitamintabletten schützen vor Erkältungen, Sojamittel helfen über die Beschwerden der Wechseljahre hinweg. Noni-Säfte vermögen gar die erschlaffte Manneskraft zu heben. Scheinbar gibt es kaum ein Leiden, das sich durch - gern auch pflanzliche - Nahrungsergänzungsmittel nicht ebenso effektiv wie nebenwirkungsfrei bekämpfen ließe. Die Kieler Pharmazeutin Prof. Susanne Alban warnt jedoch: "Wer leichtfertig auf solche Produkte vertraut, kann seine Gesundheit gefährden."

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 7.2..2009


Feine Lösung

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Presse-Artikel 2008

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 18.12.2008 Artikel - Kieler Nachrichten vom 25.10.2008

 

Mit der Stoppuhr auf der sicheren Seite


Erfolg für Forscherinnen aus Kiel:
Ihr Test entlarvt Medikamentenfälschungen
Kiel - 62 Patienten sind zu Jahresbeginn in den USA durch Verunreinigungen in dem zur Hemmung der Blutgerinnung eingesetzten Mittel Heparin ums Leben gekommen. Wissenschaftlerinnen aus Kiel haben jetzt ein Testverfahren entwickelt, das solche Verunreingungen schnell, simpel und fast unglaublich billig nachweisen kann.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 25.10.2008, Beilage Unizeit

 

Arneimittel aus dem Internet

von Prof. Hartwig Steckel
 

Medikamente aus dem Internet zu ordern scheint für Schnäppchenjäger und Schamhafte eine gute Lösung zu sein. Aber nicht immer haben die gelieferten Mittel die Gewünschte Wirkung. Professor Hartwig Steckel vom Pharmazeutischen Institut warnt vor der billigsten Variante der Arzneimittelbeschaffung.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 03.04.2008

 

Damit die Medizin möglichst effizient wirken kann

Prof. Hartwig Steckel forscht an der Pharmazeutischen Technologie
 

Kiel – Patienten sind sie vertraut: Medikamente, die entweder als Tabletten oder als Inhalation angeboten werden. Wie deren Wirkstoffe noch effektiver verabreicht werden können, ist eine Frage für die Wissenschaftler der Pharmazeutischen Technologie und Biopharmazie an der CAU.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 7 vom 14.02.2008

 

Tropfen, Spray oder Pulver?
 

Orale Arzneiformen sind zwar wegen ihrer einfachen Anwendbarkeit sehr beliebt, doch lassen sich nicht alle Arzneistoffe auf diesem Wege applizieren. Prof. Dr. Hartwig Steckel vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie der Universität Kiel zeigte, was alles beachtet werden sollte, damit auch nasal verabreichte Arzneiformen dort im Körper ankommen, wo der Wirkstoff seinen therapeutischen Zweck erfüllen kann.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 7 vom 14.02.2008


Arzneistoffapplikation - Nase und Lunge im Blick
 

Die Bedeutung der nasalen und pulmonolen Applikation von Arzneistoffen hat stark zugenommen. Das gilt insbesondere für Substanzen, die systemisch wirken sollen. Zahlreiche neue Indikationsgebiete haben Forscher

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Presse-Artikel 2007

Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 4 vom 04.05.2007

 

Apotheker Dr. Hartwig Steckel - Lehrstuhlinhaber in Kiel
 

Seit dem 1. Oktober 2007 ist Apotheker Dr. Hartwig Steckel Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Diese Berufung sei Anlass zu einem kleinen Rückblick.

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Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung vom 13.12.2007

 

Phoenix verleiht Pharmazie Wissenschaftspreis
 

Seit über einem Jahrzent fördert Phoenix durch die heute mit insgesamt 40 000 Euro dotierte Auszeichnung die pharmazeutische Forschung.
Der diesjährige Festakt mit zahlreichen Gästen aus der Apothekerschaft fand am 29. und 30 November in Regensburg statt.

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Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 49 vom 06.12.2007

 

Phoenix Pharmazie Wissenschaftspreis verliehen
 

Seit über einem Jahrzehnt fördert Phoenix durch die heute mit insgesamt 40.000 Euro dotierte Auszeichnung die pharmazeutische Forschung. Der diesjährige Festakt mit zahlreichen Gästen aus der Apothekerschaft fand am 29. November in Regensburg statt.

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Unizeit No 45 vom 15.11.2007  •  seite 7  •  Personen + Projekte


Hartwig Steckel - Therapeutischer Trojaner

 

Prof. Dr. Hardwig Steckel
Professor Hartwig Steckel

 

Es ist nicht damit getan, einen neuen Wirkstoff für therapeutische Zwecke zu entwickeln. Er muss auch dort im Körper ankommen, wo er wirken soll. Das ist mitunter schwierig, zum Beispiel bei Substanzen, die eine Magen-Darm-Passage nicht unbeschadet überstehen. Hier sind die Experten der Pharmazeutischen Technologie und Biopharmazie gefragt. »Wir versuchen, die Wirkstoffe so zu ›verpacken‹, dass der Patient sie möglichst effizient anwenden kann«, erklärt Professor Hartwig Steckel.

Eines seiner Spezialgebiete ist die Applikation von Arzneistoffen über die Nase oder die Lunge. Unter anderem wird in den Entwicklungslabors versucht, Eiweißstoffe, die üblicherweise gespritzt werden, so zu bearbeiten, dass sie inhaliert werden können. Die Inhalation ist in der Asthma-Therapie mittlerweile Standard. Aber auch zur Behandlung anderer Erkrankungen bietet sich dieser Weg an. Der Vorteil: Die Lunge hat eine Oberfläche von zirka 100 Quadratmetern, über die Wirkstoffe ins Blut aufgenommen werden können – und der Weg von außen ins System ist kurz.

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Presse-Artikel 2006

Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung Nr. 19 vom 11.5.2006

 

Universität Kiel - Pharmazeutisches Institut bestens modernisiert
 

 

Artikel im Kieler Express vom 10.05.2006

 

Der lange Weg zu besseren Bedingungen - Neues Pharmazie-Gebäude eingeweiht
 

 

Artikel in der Deutschen Apotheker Zeitung Nr. 18 vom 04.05.2006 Wird der Quick-Wert ueberfluessig

 

Schlüsselübergabe nach Großrenovierung
 

Christiane Berg,Kiel /Circa160 »der Kieler Pharmazie besonders verbundene «Gäste konnte Professor Dr. Bernd Clement, Geschäftsführender Direktor des Pharmazeutischen Instituts, am 28.April »nach drei Jahren Dreck und Staub« zur Schlüsselübergabe und offiziellen Einweihung der erneuerten Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie begrüßen.

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Artikel in den Kieler Nachrichten vom 15.02.2005


Pharmazie der Kieler Universität bezieht modernisiertes Laborgebäude
 

Das bedeutet, dass nicht nur der Komfort und die Möglichkeiten des Instituts steigen, sondern auch die Sicherheit. Ein neues Neutralisationsgerät zum Beispiel sorgt im Keller nun dafür, dass schädliche Substanzen fachgerecht neutralisiert werden können. "Vom Schreibtisch bis zu den Lüftungsanlagen ist die Einrichtung nun auf dem modernsten und umwelttechnisch aktuellsten Stand – Bedingungen, die unsere Stellung in der Forschung und Lehre stärken", fasst Clement die neue Situation zusammen.

Für den Professor erfüllt sich mit dem Umzug auch ein Traum, an dessen Verwirklichung er lange gearbeitet hat. Zwischen dem ersten Vorschlag und der Sanierung des Instituts liegen mittlerweile zehn Jahre – den Durchbruch konnte Clement im Rahmen von Bleibeverhandlungen erzielen. Hätte man ihm dabei die Sanierung nicht zugesichert, wäre er dem Ruf an eine andere Universität gefolgt. Insgesamt kostet die Umgestaltung des Instituts 8,6 Millionen Euro, etwa die Hälfte hiervon sind in den Umbau des ersten Gebäudes geflossen, vom dem lediglich die Außenwände und das Treppenhaus erhalten blieben. Mit dem Rest des Geldes wird nun der benachbarte Altbau, das Klinkergebäude direkt an der Gutenbergstraße, saniert. Die Einweihung des gesamten umgebauten Pharmaziekomplexes ist für Ende dieses Jahres geplant.

Von Oliver Stenzel
 

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 29.04.2006

 

Forschung ohne Naserümpfen

Kiel – Nach fast dreijähriger Bauzeit und Investitionen von 8,7 Millionen Euro hat gestern Wissenschaftsminister Dietrich Austermann (CDU) das komplett sanierte und technisch auf modernsten Stand gebrachte Gebäude der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie an der Ecke Gutenbergstraße/Westring seiner Bestimmung übergeben.
Jahrzehnte währende Missstände, besonders im Laborbereich, gehören damit endlich der Vergangenheit an. Schon als Prof. Bernd Clement 1990 seinen Ruf an die Uni Kiel annahm, wurde ihm die Modernisierung von Räumlichkeiten und Technik des Instituts hoch und heilig versprochen. Nach einer langen Reihe von Vertröstungen dauerte es aber schließlich bis 2001, ehe tatsächlich verbindliche Pläne auf den Tisch kamen. Die seien dann immerhin wenig später tatsächlich Stück um Stück verwirklicht worden, betonte Clement gestern.
Herausgekommen ist nach den Worten des Institutsdirektors "ein Gebäude, das sich sehen lassen kann". Damit meinte er nicht nur die modernisierte und aufgehübschte Fassade, sondern vor allem auch das Innenleben des Hauses, das vor Beginn der Umbauarbeiten mit infernalischem Gestank nach faulen Eiern als Heimstatt steten Naserümpfens galt.
 
Modernisiertes Laborgebäude
Britta Gerig, Diplom Pharmazeutin und Apothekerin, erläuterte Minister Austermann beim Eröffnungsrundgang ihre Versuche in einem der völlig modernisierten Laborräume. Foto JKK

Massive Aufwendungen für Abluft- und Filtertechnik gewährleisten nun, dass in den seit 1934 von der Pharmazeutischen/Medizinischen Chemie genutzten Räumlichkeiten rundum geruchsneutral geforscht und experimentiert werden kann. Prorektor Prof. Gerhard Fouquet würdigte das als Beispiel für beste Zusammenarbeit mit dem Land, das diese Millionen-Investition in Ermangelung von Bundesmitteln ganz allein geschultert hat.

Auf die Schultern klopfen mochte sich Minister Austermann deshalb aber nicht. Vielmehr räumte er ein, dass die unter Regie des Gebäudemanagements Schleswig-Holstein (GMSH) vonstatten gegangene Realisierung dieses Vorhabens "viel zu lange gedauert hat". Umso löblicher sei es, dass die Kieler Pharmazie trotz der Unzulänglichkeiten und zahlreicher Hemmnisse während der Bauzeit ihr hervorragendes Niveau gehalten habe.

Von Martin Geist

 

Presse-Artikel 2005

Artikel in den Kieler Nachrichten vom 22.02.2005


Wird der Quick-Wert überflüssig?
 

Deswegen forschten Clement und sein Team im Pharmazeutischen Institut Uni fünf Jahre lang an der Entwicklung eines so genannten "Prodrugs" – einer oralen Arznei, die den Wirkstoff Melagatran erst im Körper in die eigentliche Wirkform überführt. Ximelagatran gelangt über den Mund in den Magen-Darm-Trakt. Durch ein in die Struktur des Arzneistoffes zusätzlich eingebautes Sauerstoffatom kann das Molekül durch Membranen ins Blut dringen, wo der Sauerstoff durch Enzyme wieder entfernt wird und den blutgerinnungshemmenden Wirkstoff frei setzt. "So wird der Körper überlistet, den Wirkstoff aufzunehmen, den er aus seinem natürlichen Schutz heraus ablehnen würde, weil er fremd ist. Das ist wie mit einem Trojanischen Pferd, aber im positiven Sinne", erklärt Clement.

Ein Blutgerinnsel (Thrombus) kann entstehen, wenn das Blut – und mit ihm die körpereigenen Gerinnungsenzyme – langsamer als üblich durch die Venen fließt, zum Beispiel, wenn ein Mensch längere Zeit liegt oder sitzt. Das Blut gerinnt zu einem Pfropf, der die Versorgung der Organe mit Blut blockieren kann. Diese Thrombosen können zu lebensbedrohlichen Situationen führen – zu Schlaganfall, Herzinfarkt oder Lungenembolie.

Das neue Medikament wird derzeit nur in Krankenhäusern angewandt. "Wir hoffen nun, dass die Zulassung von Ximelagatran für die Langzeitprophylaxe erweitert wird, das heißt, dass sie auch für eine lebenslange Blutverdünnung

angewandt werden kann. Eine alltagstaugliche Alternative zur Spritze wird viele Thrombose-gefährdete Menschen aufatmen lassen", betont Clement. Von Fred Könnecke

nordClick/Kieler Nachrichten vom 22.02.2005