Arbeitsgebiete / Forschung

Synthese von Kaliumkanal-modulierenden Heterozyklen


A. Schmitz

Synthese und Analytik verschiedener Psoralen-, Phenol-, Cumarin- und Khellinonether zwecks Erforschung von SAR und Optimierung potenter und selektiver Blocker des lymphozytären, spannungsabhängigen Kaliumkanals Kv1.3.

 

Pharmakologische Testung von Kaliumkanal-Modulatoren


S. Bodendiek und  K. Schmidt-Lassen

Testung von im Arbeitskreis synthetisierten Cumarin- bzw. Psoralenderivaten auf ihre Effekte an spannungsabhängigen Kaliumkanälen mittels patch clamp Technik. Ziel ist die Entwicklung von nicht-peptidischen Modulatoren der Immunreaktion. Die spezifische Wirkung wird an dem spannungsabhängigen Kaliumkanal mKv1.3 (exprimiert  in L-929–Zellen) getestet. Selektivitätsuntersuchungen erfolgen mithilfe der Neuroblastom-Zelllinie N1E-115 bezüglich Natrium und unspezifischen Kaliumströmen sowie an hKv1.5 Kanälen (exprimiert in MEL-C88 Zellen), die am Herzen lokalisiert sind.

 

Lipophilie als wichtige Wirkstoffeigenschaft

          
I. Carstens

Anwendung verschiedener Methoden zur Lipophiliebestimmung mittels Kapillarelektrophorese und Hochdruckflüssigchromatographie. Die verschiedenen Methoden werden auf ihre Eignung zur Ermittlung von log P-Werten untersucht und miteinander verglichen. Ziel ist es, eine optimale Methode zur Bestimmung der im Arbeitskreis synthetisierten Psoralenderivate zu entwickeln. Die ermittelten log P-Werte werden zur Aufklärung von Struktur-Wirkungs-Beziehungen herangezogen.

 

Phototoxikologische Untersuchungen

            
C. Bode und  A. Zager

In vitro-Untersuchungen auf Photosensibilisierung (Phototoxizität, Photocarcinogenität und Photoallergie) durch neue und bekannte Wirkstoffe mit Hilfe verschiedener Testsysteme unter Berücksichtigung regulatorischerAnforderungen (z. B. EMEA Note for Guidance on Photosafety Testing, EU-Richtlinie 2000/33/EG, FDA Guidance for Industry - Photosafety Testing).

Gesamtuntersuchungen auf Photocytotoxizität mit Hilfe des validierten 3T3 NRU Phototoxizitätstest. Mechanistische Studien anhand Bildung von Singulett-Sauerstoff bzw. reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), DNA-Interkalation, Proteinbindung, Messung von Membranschäden an Erythrozyten und Methämoglobinbildung in Erythrozyten. Berücksichtigung von spektroskopischen Eigenschaften wie Absorption und Fluoreszenz.